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Wohngeld

Wohngeld ist ein finanzieller Zuschuss zu den Unterkunftskosten für Menschen, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Das Wohngeld wird als Miet- oder Lastenzuschuss gezahlt. Die entsprechenden gesetzlichen. Grundlagen finden Sie im Wohngeldgesetz oder Wohngeldverordnung.

Diese Kurzübersicht soll Ihnen die wichtigsten Punkte des Wohngeldes erläutern. Wohngeld wird als Unterstützung des Staates für seine Bürger bezeichnet, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen finanziellen Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten des selbst genutzten Wohneigentums erhalten. Das Wohngeld ist jedoch keine vollständige Übernahme aller Wohnkosten, sondern ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten.

Voraussetzung ist, dass der Antragsteller ausreichend Einkommen hat, um seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren.

 

Antragstellung Wohngeld

Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinhagen können einen Antrag auf Wohngeld im Amt für Generationen, Arbeit, Soziales und Integration, hier in der Wohngeldstelle im Zimmer 208 und Zimmer 209 bei Frau Kersting (Tel. 05204/997-230), Frau Dessin (05204/997-209) oder Frau Meyer (05204/997-209) stellen. Unsere Mitarbeiterinnen stehen Ihnen auch gerne bei Fragen zur Verfügung und helfen Ihnen auch gerne beim Ausfüllen der Formulare. Gerne können Sie sich die entsprechenden Formulare auch downloaden und auf dem Postweg zusenden oder einen Online-Antrag stellen, den entsprechenden Link finden sie unten.

Wichtig ist, dass Leistungen erst ab dem Monat gezahlt werden, in dem der Wohngeldantrag bei der zuständigen Stelle eingeht, frühestens mit dem Zeitraum, in dem die Miete oder Belastung anfällt. Der Wohngeldantrag ist nicht rückwirkend möglich.

Grundsätzlich wird das Wohngeld für eine Dauer von 12 Monaten bewilligt, dieser Zeitraum kann aber kürzer ausfallen, wenn entsprechende Gründe vorliegen.

Soll eine Weiterbewilligung nach dem ersten Zeitraum beantrag werden, so sollte dieser Antrag ca. 2 Monate vor dem Ende des Bewilligungszeitraums gestellt werden. So wird sichergestellt, dass die Wohngeldbehörde ausreichend Zeit hat und die Leistungsbewilligung nicht unterbrochen wird.

Änderungen im Bewilligungszeitraum, die die Zahl der Haushaltmitglieder, das Gesamteinkommen des Haushalts oder die Miete betreffen, bitten wir Sie diese sofort mitzuteilen.

 Mietzuschuss können beantragen:

  • Mieter oder Untermieter von Wohnraum
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung
  • Bewohner von Heimen im Sinne des Heimgesetzes

Lastenzuschuss für den eigengenutzten Wohnraum können beantragen:

  • Eigentümer eines Eigenheims
  • Eigentümer einer Eigentumswohnung
  • Eigentümer einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle oder

 

Vom Wohngeld ausgeschlossen sind

Die Empfänger oder Antragsteller der nachfolgenden nicht abschließend aufgeführten Transferleistungen sind vom Wohngeld ausgeschlossen, weil die Unterkunftskosten bereits in diesen Leistungen berücksichtigt werden:

  • Arbeitslosengeld II und Sozialgeld,
  • Übergangsgeld und Verletztengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes II nach dem Sechsten bzw. Siebten Buch Sozialgesetzbuch,
  • Hilfe zum Lebensunterhalt,
  • Leistungen in besonderen Fällen und Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz,
  • Grundsicherung für Ältere und Erwerbsunfähige

Wohngeld wird u.a. versagt:

  • Für Haushalte, zu denen ausschließlich Familienmitglieder rechnen, deren Leistungen zur Förderung des Ausbildung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, Berufsausbildungshilfe nach §§56, 116 Abs. 3 oder § 122 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes während des ausbildungsbegleitenden Praktikums oder der betrieblichen Berufsausbildung bei Teilnahme am Sonderprogramm Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MopiPro-EU) dem Grunde nach zustehen;

 

Wie wird Wohngeld berechnet:

Wohngeld wird nach einer Formel berechnet. Berechnungsmaßstäbe dafür sind:

  • Die Haushaltsgröße (Haushaltsmitglieder)
  • Das Gesamteinkommen des Haushaltes
  • Die zu berücksichtigende Miete oder Belastung

Anzurechnen sind hier alle steuerpflichtigen Einkünfte und auch eine Reihe steuerfreie Einkünfte. Einkünfte von Kindern mit Ausbildungsvergütung sind ebenso anzurechnen wie Einkünfte aus geringfügiger Beschäftigung oder Zinsen aus Sparguthaben.

Nicht angerechnet wird dagegen in der Regel das Kindergeld bzw. der Kinderzuschlag sowie das Betreuungsgeld.

Weitere grundsätzliche Informationen zur Beantragung von Wohngeld, sowie einen anonymisierten Wohngeldproberechner erhalten Sie mit einem Kick auf dem nachfolgenden Link, hier können Sie auch einen Online-Antrag stellen:

Wohngeldrechner NRW

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