Namensänderung

Familienname und Vornamen können nur in Ausnahmefällen geändert werden. 

Ob diese Voraussetzung vorliegt, ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls abzuwägen und zu entscheiden. Die privaten Interessen muss der Antragsteller ausführlich vortragen.

Ein wichtiger Grund ist gegeben, wenn die privaten schutzwürdigen Interessen des Namensträgers an der Namensänderung schwerer wiegen als das öffentliche Interesse oder ein privates Interesse Dritter an der Beibehaltung des Namens. Ein wichtiger Grund für eine Namensänderung kann danach beispielsweise vorliegen, wenn der Familienname z. B. anstößig oder lächerlich klingt.

 
Das öffentliche Interesse an der Beibehaltung des Namens berücksichtigt die Behörde von sich aus - es wiegt umso schwerer, je länger der Name geführt wurde.

Vornamen von Kindern, die älter als ein Jahr und jünger als 16 Jahre sind, sollen nur aus schwerwiegenden Gründen zum Wohl des Kindes geändert werden.
Durch die Namensänderung darf kein falscher Eindruck über familiäre Zusammenhänge erweckt werden. Sie kommt auch nicht schon dann in Betracht, wenn der Name dem Namensträger nicht gefällt, etwa weil er fremdsprachigen Ursprungs ist. Auch der Wunsch, eine Identifizierung etwa durch Gläubiger zu erschweren oder einen Namen vor dem Aussterben zu bewahren, rechtfertigt eine Namensänderung grundsätzlich nicht.

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Kontakt

Standesamt

Am Pulverbach 25,
33803 Steinhagen
E-Mail:

Ansprechpartner

Frau Martina Hartsieker:

Tel.: 05204 997-121

Frau Uta Möller:

Tel.: 05204 997-120

Gebühren

Namensänderungen sind gebührenpflichtig. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Aufwand des Änderungsverfahrens.

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